Executive Summary
Sprachlern-Plattformen behandeln Lernende weiterhin alle gleich — generische Listen, standardisierte Übungen, keine Verbindung zu persönlicher Erfahrung. Als Co-Founder und Product Director wurde die Kategorie-Frage neu gerahmt: Wie liefert man One-to-One-Relevanz in digitaler Skalierung?
Ergebnis: Foto-verankerte Vokabel-Erlebnisse. ML-generierte personalisierte Lektionen. Eine Consumer-App im Apple App Store — der Nachweis, dass Personalisierung das Kernprodukt sein kann, nicht ein Feature.
Zentrale Ergebnisse
- Produktvision definiert, die Kognitionswissenschaft, KI und mobiles Lernverhalten verbindet
- Vokabel-Erlebnisse um persönliche Fotos statt generischer Wortlisten umgesetzt
- Machine Learning für individualisierte Inhalte ohne manuelle Lektions-Erstellung pro Lernendem eingesetzt
- Launch im Apple App Store — personalisiertes Lernen von Forschungshypothese zu nutzbarem Produkt
Hello, World! Learning Operating System
Wie Hello, World! persönliche Fotos in skalierbares, individualisiertes Vokabellernen übersetzt
HELLO, WORLD! — LEARNING OPERATING SYSTEM
Forschungsgrundlagen
Kontextabhängiges Gedächtnis
Verteiltes Abruftraining
ML-Lektionsgenerierung
Personal Learning Engine
Lernkontext
- Persönliche Fotos
- Erinnerungen & Reisen
- Alltagserfahrungen
- Individuelle Vokabellücken
Hello, World!-Stack
- ML-generierte Lektionen
- Foto-verankerte Inhalte
- iOS Consumer-App
- Personalisierung in Skalierung
In-App-Lernschleife
Foto-Kontext
Vokabel erfassen
Verteiltes Abrufen
Reflexion
Lernergebnisse
Personalisiertes Vokabellernen — im App Store veröffentlicht
Hello, World!
Abbett Labs — personalisiertes Vokabellernen in mobiler Skalierung

Kennzahlen
Photos
Persönliche Erinnerungen als kontextuelle Vokabel-Anker
ML
Machine Learning für individualisierte Lektions-Generierung in Skalierung
2020
Jahr der Co-Gründung und Veröffentlichung im Apple App Store
4
Kernprinzipien: Kontext, Augmentation, Einfachheit und skalierbare Personalisierung
- Kunde
- Abbett Labs
- Rolle
- Co-founder & Product Director
- Zeitraum
- 2018–2021
- Branche
- Education / EdTech
- System
- Human Learning
- Domäne
- Education
- Design-Hebel
- Personalisation
- Hauptergebnis
- Retention
- Framework
- Human Learning System
Herausforderung
Consumer-Sprachlernprodukte behandeln alle Lernenden gleich. Vokabeln kommen als generische Listen und standardisierte Übungen — ohne Bezug zu Erinnerungen, Orten und Erfahrungen, die Wörter verankern. Retention leidet nicht an fehlender Motivation, sondern daran, dass Stoff abstrakt wirkt, losgelöst vom gelebten Kontext. Für Abbett Labs war das Geschäftsproblem schärfer: Die Kategorie belohnt Skalierung durch Standardisierung — die Gedächtnisforschung belohnt Personalisierung. Ein Consumer-Produkt mit echter Eins-zu-eins-Relevanz ohne Tutor pro Lernenden erforderte eine Neugestaltung der Produktarchitektur — nicht ein Personalisierungs-Feature auf einer bestehenden Curriculum-Engine.
Lösung
Als Mitgründer und Product Director habe ich ein Human Learning System entworfen — eine Architektur, in der Personalisierung der Kernmechanismus ist, kein Premium-Feature. Vokabeln verankern sich in persönlichen Fotos; Machine Learning generiert individualisierte Lektionen im Maßstab. Meine Rolle umfasste Produktvision, Lernerlebnis-Design und Go-to-Market-Narrative — kognitionswissenschaftliche Prinzipien in eine mobile Produktsprache übersetzt, die Investoren und App-Store-Review bewerten konnten. Ich definierte die Learning Loop (Fotokontext → Vokabelerfassung → Spaced Retrieval → Reflexion), gestaltete die ML-gestützte Content-Pipeline und positionierte das Produkt als Beweis: Skalierbare Bildung braucht keine standardisierte Bildung. Das System machte Retention messbar — jede Lektion im persönlichen Kontext, jede Session mit Signalen für die Engine.
Kontext
Consumer Education steht an einer volatilen Schnittstelle — Kognitionswissenschaft auf der einen Seite, Mobile-Verhalten und KI-gestützte Content-Generierung auf der anderen. Abbett Labs trat in einen Markt mit etablierten Playern, großen Content-Bibliotheken und Markenbekanntheit ein. Das Team war klein, der Runway begrenzt, die Hypothese ambitioniert: Foto-verankerte, ML-generierte Lektionen als poliertes Consumer-Erlebnis — nicht als Forschungsprototyp. Investorengespräche und App-Store-Launch erforderten eine Narrative, die finanzielle und pädagogische Prüfung übersteht. Der Wettbewerb belohnte tägliche Engagement-Metriken; die Literatur belohnte kontextabhängiges Encoding und verteiltes Üben. Die strategische Frage: Wie diese Kräfte in einer Architektur zusammenführen?
Belege
Launch im Apple App Store bestätigte die Kernthese: Personalisiertes Vokabellernen von Forschungskonzept zu nutzbarer Consumer-Erfahrung. Foto-verankerte Lektionen ersetzten generische Listen. ML generierte individualisierten Content ohne manuelle Lektionserstellung pro Lernenden. KPIs trackten Engagement gegen generische Benchmarks, Retention über Spaced-Retrieval-Intervalle und das Verhältnis von lernergeneriertem Kontext zu System-Drills. Der Launch zeigte: Personalisierung auf Architektur-Ebene — nicht auf Marketing-Ebene — kann ein Consumer-Produkt in einer vollen Kategorie tragen.
Framework
Human Learning System
Das Human Learning System übersetzt Lernprofil, Vokabelziele, Nutzungsmuster und Spaced-Repetition-Intervalle über eine adaptive Learning Engine in gehaltenes Vokabular, Lerngewohnheiten und messbaren individuellen Fortschritt. Inputs sind behavioural und kontextuell; der Kern personalisiert Delivery anhand von Retention-Signalen; Outputs sind dauerhafte Lernergebnisse. Das Framework ging aus Hello, World! als wiederverwendbares Modell für jedes Mandat hervor, in dem individueller Kontext entscheidet, ob Information haften bleibt.
Eingaben
Kernsystem
Adaptive learning engine that personalises content delivery based on retention signals
Ergebnisse
Prinzipien
- Personalisierung ohne Retention-Messung ist Experiment — kein Strategie; den Feedback-Loop vor der Feature-Roadmap designen.
- Lernsysteme verankern Inhalte in gelebter Erfahrung; generische Curricula optimieren Content-Produktion, nicht Gedächtnisbildung.
- KI gehört in die Learning Engine, die Delivery adaptiert — nicht als Versprechen auf der Landing Page.
- Consumer-Education-Produkte müssen Kognitionswissenschaft und Distributionsökonomie in der Architektur versöhnen.
Forschungskontext
Fundiert in kontextabhängigem Gedächtnis, Spaced Retrieval und adaptiven Lernpfaden — kognitionswissenschaftliche Prinzipien in Consumer-Produktarchitektur. Das Mandat testete, ob Befunde zu Encoding Specificity und distributed practice Mobile-UX, ML-Inferenzkosten und App-Store-Discovery überstehen.